Never let me go

so, mal wieder was neues? Vielleicht, oder vielleicht auch nicht.. Da mein letzter Eintrag schon eine Weile her ist, obwohl ich jeden Tag berichten wollte kommt hier der Nachtrag. Die letzten Wochen waren unspektakulär. Ja wirklich. Ich war hauptsächlich damit beschäftigt, mein Papierkrams zu erledigen. In einem Monat darf ich nämlich wieder die Schulbank drücken und dazu brauch man schließlich Geld vom Amt. Ätzend ist das. Ein Großteil meiner Freizeit geht dafür drauf, irgendwelche Angaben über mein vorhandenes Geld zu machen. Ansonsten geh ich grad gar nicht so viel weg. Letzte Woche blos im Biergarten, obwohl ich mit Ronnyschnucki feiern gehen wollte. Wurde leider nichts, weil der Rest kein Bock hatte. Naja, wird hoffentlich diesen Samstag ausgiebig nachgeholt. Vermutlich wird das feuchtfröhlich, da ich momentan gar nicht so in Übung mit der Trinkerei bin. Immerhin spart man sichs Geld dann.

Unsere beiden Stammclubs meide ich nach wie vor. Warum? Tjaa, das willst du jetzt sicher wissen. Nun gut, ich bin in jemanden verliebt - das Problem ist nur, das wir uns momentan nicht gut tun. Seit fast einem Monat habe ich ihn nicht mehr gesehen und ja er fehlt mir wirklich sehr. Trotzdem weis ich nicht wie wir aufeinander reagieren würden, wenn wir uns sehn. Komisches Gefühl, wenn man kurz vorm durchdrehen ist, weil man die andere Person nicht trifft aber Angst bekommt, falls es doch dazu kommen würde. Eins ist sicher, Hoffnung ist ein mieses Arschloch. In diesem Sinne

bye.. 

11.8.16 13:27, kommentieren

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Stille

Hallo ihr Fensterliebhaber, Sternezähler und Wartenden Meinen Eintrag widme ich heute, wie dem Spaziergang an meine Lieblingsstelle, der Stille. Stille ist das lauteste was man sich geben kann. Weil man dann wirklich seine Gedanken hören kann, die Gefühle dann freien Lauf haben egal in welche Richtung sie gehen. Es ist fast so, als würden sie einen anbrüllen, zwanghaft versuchen Überhand zu ergreifen. So schnell wie sie kommen, gehen sie auch. Und dann, wenn man wirklich alles zugelassen hat ist da dieses ernüchternde Gefühl der Stille. Stille ist vielleicht ein Synonym für Leere - und Leere ist schlecht.

Leere macht kalt. Kälte verletzt andere und vor allem einen selbst. Es ist einer dieser Tage, an denen man wirklich lebt. Weil da sonst nichts ist, außer man selbst vor dem eigenen Spiegel in den wenige schauen, weil sie sich viel lieber mit den Spiegeln anderer beschäftigen. Sicher ist, das beim Blick in sich selber jeder mit Schatten konfrontiert ist, die man nicht sehen will. Was mich zu der Erkenntnis bringt? Nichts weiter als ein Ort an dem ich schon vor vielen Jahren das letzte mal war. Nichts weiter als eine Wiese und dahinter ein kleines Backufer an dem ich mit jemandem mal war, der nur noch Teil meiner mich anbrüllenden Gedanken ist. 

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Lali^^ 

3.8.16 00:29, kommentieren