Stille

Hallo ihr Fensterliebhaber, Sternezähler und Wartenden Meinen Eintrag widme ich heute, wie dem Spaziergang an meine Lieblingsstelle, der Stille. Stille ist das lauteste was man sich geben kann. Weil man dann wirklich seine Gedanken hören kann, die Gefühle dann freien Lauf haben egal in welche Richtung sie gehen. Es ist fast so, als würden sie einen anbrüllen, zwanghaft versuchen Überhand zu ergreifen. So schnell wie sie kommen, gehen sie auch. Und dann, wenn man wirklich alles zugelassen hat ist da dieses ernüchternde Gefühl der Stille. Stille ist vielleicht ein Synonym für Leere - und Leere ist schlecht.

Leere macht kalt. Kälte verletzt andere und vor allem einen selbst. Es ist einer dieser Tage, an denen man wirklich lebt. Weil da sonst nichts ist, außer man selbst vor dem eigenen Spiegel in den wenige schauen, weil sie sich viel lieber mit den Spiegeln anderer beschäftigen. Sicher ist, das beim Blick in sich selber jeder mit Schatten konfrontiert ist, die man nicht sehen will. Was mich zu der Erkenntnis bringt? Nichts weiter als ein Ort an dem ich schon vor vielen Jahren das letzte mal war. Nichts weiter als eine Wiese und dahinter ein kleines Backufer an dem ich mit jemandem mal war, der nur noch Teil meiner mich anbrüllenden Gedanken ist. 

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Lali^^ 

3.8.16 00:29

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